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Aktuelles
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14. August 2010 - Parkfest im Schlosspark Brauna
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Louisenstift wird 175 Jahre. Grund genug, dieses Jubiläum würdig zu begehen und zu feiern. Die Louisenstift gGmbH ist ein gemeinnütziger Jugendhilfeträger im Diakonischen Werk Sachsen. Sie betreibt unter anderem das Kinderheim in Brauna.
Zielgruppe sind Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren, deren Verhaltensauffälligkeiten eine engmaschige Betreuung mit starkem Eingebundensein zum sozialen Lernen in der Gruppe erfordern. Gegenwärtig werden etwa 20 Kinder in zwei in diesem Jahr völlig neu gestalteten modernen und freundlichen Gruppenbereichen sowie einem separaten Appartement betreut. Insbesondere erlebnispädagogische, sportorientierte und tiergestützte Projekte werden in den pädagogischen Alltag einfließen. Dabei werden die idealen Bedingungen des großzügig angelegten Schlossparks genutzt.
In eben diesem Schlosspark wird der Geburtstag gefeiert. Das Parkfest beginnt am kom-menden Sonnabend um 14.00 Uhr mit einem Kinderfest. Zu Spielen, Basteln, Bogenschie-ßen, einer Klettertour,. Kerzenziehen, Torwandschießen, einem Besuch im Streichelzoo und vielem mehr sind alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern herzlich eingeladen. Eine Kin-dertanzgruppe, die Jugendfeuerwehr und viele andere Mitwirkende werden für ein gutes Ge-lingen und ein unvergessliches Erlebnis sorgen. Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt: Kaffee und Kuchen, Eis, Getränke und Gulaschkanone werden Hunger und Durst vertreiben. Ab 19.00 Uhr gibt es dann ein Konzert mit Disko.
Die Mitarbeiter und Kinder des Kinderheims freuen sich auf den Ihren Besuch. Bringen Sie möglichst viele Freunde mit. Feiern Sie zusammen mit dem Louisenstift und entdecken Sie den Park des Schlosses neu oder wieder. Dieser wird auch in der Zukunft immer für die öf-fentliche Benutzung zur Verfügung stehen.
Ich gratuliere dem Louisenstift recht herzlich zum Geburtstag und wünsche auch in Zukunft Kraft und Freude bei der übernommenen verantwortungsvollen Aufgabe. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen am 14. August im Schlosspark Brauna.
Ihr Maik Weise
Bürgermeister
Informationen zum Louisenstift
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7. Froschlauf durch die Biehlaer Nacht
Im Laufduell waren Daniel Naumann und Julia Belger am erfolgreichsten!
Momentan ist in ganz Deutschland das Fußball-WM-Fieber ausgebrochen! Mit einer Ausnahme: Nicht in Biehla! Dort trafen sich am 25. Juni 2010 abermals fast 1000 Laufverrückte zum Froschlauf, der zum 7. Mal ausgetragen wurde. Es konnte sich jeder aus allen Bundesländern per Anmeldung zum moderaten Preis qualifizieren.
Als Erstes erfolgte der Anstoß für die 89 Walker und Wanderer, die eine sehr defensive Gangart einlegten, da sie die ersten Mückenstiche kassierten. Dann gab es nach 15-minütiger Laufzeit schon die ersten Einwechslungen durch den Laufnachwuchs. So starteten 204 junge Stürmer der 2-Kilometer-Strecke vor einer erwartungsvollen Zuschauerkulisse. Marc Ueberfuhr (SV Grün-Weiß) und die Vorjahressiegerin Lilli Marlen Reichwald (Bautzener LV Rot-Weiß 90) trafen als Erste (ein).
Da auf Vorrunden verzichtet wurde, stand kurz vor Sonnenuntergang ein Läuferfeld - genau wie vor einem Jahr mit 696 Läufer gespickt - an der Seitenlinie und wartete auf ihren Einsatz. Zuvor gab es jedoch einen Einwurf vom Radeberger Jörg Fernbach, der eine Auszeichnung außer der Wertung vornahm. Er überreichte dem Gesamtleiter Jens Dzikowski, der vom SV Biehla/Cunnersdorf tatkräftig unterstützt wird, einen einmaligen, handgefertigten Ehrenfrosch für sein 7-jähriges Froschlauf-Engagement. Dann übernahm der Schiedsrichter Bernd Lindner das Mikrofon und pfiff das Laufspiel auf den 9,6 langen Froschweg an. Dort waren einige auf Grund der nicht über die Knie reichende Hosen regelwidrig unterwegs und trotzdem gab es keine Gelbe Karten. Die Einzelaktionen im Mittelfeld begeisterten, denn dadurch, dass die üblichen Eckfahnen durch Fackeln ersetzt wurden, sah man Erstaunliches. Zum Beispiel kam der Schneckenexpress langsam, aber sicher voran und die Mückenjäger stürmten den wilden Gesellen hinterher. Doch der Pulsschlag stieg und es wurde ungestüm im Strafraum, in der Zielgasse mit dem Fackelspalier auf einer Länge von 350 Metern, agiert. Mit hohem Lauftempo ging bei den Männern Daniel Naumann (LG Buchsbaum) in die Offensive und beendete die Siegesserie des nicht eingesetzten Dresdner Paul Schmidts. Der Berliner siegte in einer hervorragenden Laufzeit von 31:24 Minuten. Klasse Leistung! Ihm folgten der Vorjahreszweite Danny Thewes (Möllner SV, 31:53 min) und der Dresdner Marcus Giese (32:21 min) ins Ziel.
Bei den Frauen gab es eine Elfmeter-Entscheidung, die innerhalb von 17 Sekunden fiel. Julia Belger (OSC Löbau) war mit 36:40 Minuten schneller am Ball als die Riesaerin Ramona Friedrich (36:48 min). Die Vorjahreszweite Sylvia Jacobs (LC Ron Hill Berliner; 36:57 min) kam vor Aufregung etwas ins Straucheln, aber freute sich dennoch über den 3. Rang.
Als die erste Halbzeit abgepfiffen wurde, überquerte gerade der Höckendorfer Jürgen Thomschke die Ziellinie. Die zweite Halbzeit begann unter der Beobachtung der Glühwürmchen, wurde aber vorzeitig nach 1:15:29 Stunde abgebrochen, denn die Entscheidung war gefallen. Die neuen Titelträger Daniel Naumann als Froschkönig und Julia Belger als Froschkönigin feierten ihren Erfolg auf dem Siegerpodest im Feuerregen, umgeben von den Froschlurch-Siegern aller Altersklassen! Bei der erstmaligen Sonderwertung Mixed zeigte das Team TSV Dresden (Christin Marx, Uwe Zentsch, Katrin und Willi Hofmann) vollen Einsatz bis zur letzten Minute und holte sich den Sieg vor dem Team LV Limbach 2000 (Ute Herfurt, Daniela Harbig, Björn Golm, Heiko Keinert).
Zur Froschparty mit DJ Lars blieben bis zum Sonnenaufgang zahlreiche Sportler am Ball, der mit dem Logo "Nun sei kein Frosch!" Aufsehen erregte. Nur die quakenden Frösche befanden sich im Abseits, sodass die ausdauernden Athleten kurzerhand selbst immer wieder den Song trällerten:
Frosch - o - Frosch, wir feiern mit dir begeistert,
und darum werden wir uns zum Achten wiedersehn!
Petra Hesse
Alle Ergebnisse: www.triathlon-service.de
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7. Froschlauf durch die Biehlaer Nacht startet demnächst
Bei der Online-Umfrage des Berliner Fachjournals LAUFZEIT wurden wieder die schönsten und beliebtesten Läufe Deutschlands 2009 ermittelt. Der Landschaftsklassiker RENTA Oberelbe-Marathon, der beeindruckende Panoramalauf Morgenpost Dresden-Marathon und der romantische Froschlauf durch die Biehlaer Nacht gehören wiederum zum Ranking der TOP TEN Plus!
Zum dritten Mal erhalten die Organisatoren des Froschlaufes, der engagierte SV Biehla-Cunnersdorf unter der Gesamtleitung von Jens Dzikowski, diese Auszeichnung. Das einzigartige Flair des Laufes nach dem Sonnenuntergang hat sich über die sächsische Landesgrenze herumgesprochen. Was fasziniert die große Lauffamilie am Laufereignis durch die lauschige Sommernacht, dass dann in Biehla mehr Läufer als Einwohner anzutreffen sind? Hier lässt nicht nur die idyllische Teichlandschaft das Läuferherz höher schlagen, sondern auch der Zieleinlauf durch das Spalier von brennenden Fackeln, die fast mitternächtlichen Siegerehrungen und die Froschparty bis zum Sonnenaufgang.
Die Schirmherrschaft für den 7. Lauf am 25. Juni 2010 hat der Staatssekretär Herr Dr. Michael Wilhelm übernommen. Zu den Wettbewerben lädt das Biehlaer Organisationsteam, unterstützt von zahlreichen ortsansässigen Sponsoren und unermüdlichen Helfern, alle Laufbegeisterten ein. Dann heißt es wieder "Nun sei kein Frosch!" So werden in diesem Jahr neben dem Froschkönig, der Froschkönigin und den Froschlurchen auch das beste Froschteam geehrt.
www.froschlauf.de
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Vollsperrung der Bahnhofstraße in Cunnersdorf
Ab Dienstag, den 25.05.2010 bis 30.07.2010 wird die Bahnhofstraße vom Ortseingang Cunnersdorf bis zum Bahnübergang unter Vollsperrung gebaut.
Eine Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.
Aufgrund der Baumaßnahme muss der Buslinienverkehr wie folgt umgeleitet werden:
Für die Linien 151 und 173 wird die Haltestelle Cunnersdorf Bahnhofstraße zur alten Schule verlegt.
Die Haltestelle Biehla wird von Linie 151 während der Bauzeit nicht angefahren.
Bitte nutzen Sie die Linie 150 oder 173.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Regionalbus Oberlausitz,
Herrn Nickus, Tel.: 03578-378 461.
Thor
Untere Straßenverkehrsbehörde
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Vorläufige Endergebnisse zur Wahl zum Deutschen Bundestag 2009 - Erststimme Schönteichen
Wahlbeteiligung 60,3 %
Maria Michalk, CDU 34,0 %
Ilko Keßler, SPD 11,7 %
Caren Lay, DIE LINKE 24,2 %
Reiner Deutschmann, FDP 13,5 %
Dr. Cordula Ratajczak, GRÜNE 4,9 %
Mario Ertel, NPD 11,7 %
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Vorläufige Endergebnisse zur Wahl zum Deutschen Bundestag 2009 - Zweitstimme Schönteichen
Wahlbeteiligung 60,3 %
CDU 32,1 %
SPD 13,7 %
DIE LINKE 23,8 %
FDP 13,7 %
DIE GRÜNEN 6,1 %
NDP 9,2 %
BüSo 1,0 %
REP 0,3 %
MLPD 0,2 %
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Vorläufiges Endergebnis zum sächsischen Landtag 2009 Direktstimme
Wahlbeteiligung 49,2 %
Aloysius Mikwauschk, CDU 34,7%
Marion Junge, DIE LINKE 22,4 %
Astrid Lang, SPD 7,6
Mario Ertel, NPD 13,3%
Mike Hauschild, FDP 13,5%
Jörg Stern, GRÜNE 6,2%
Konrad Skatula, FP Deutschlands 1,0%
Maik Förster, 1,4%
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Vorläufiges Endergebnis zum sächsischen Landtag 2009 Listenstimme
Wahlbeteiligung 49,2%
CDU 40,1%
DIE LINKE 19,6%
SPD 8,4%
NPD 11,2%
FDP 11,1%
GRÜNE 5,0%
Die Tierschutzpartei 1,2%
Sonstige 3,4%
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2. Badewannenrennen in Schönteichen OT Cunnersdorf
01.08.2009
Viele Gäste, ca. 400, darunter ein Hochzeitspaar in historischer Postkutsche, erlebten das 2. Baedewannenrennen im OT Cunnersdorf.
Hier gilt es, mittels Zinkbadewanne, eine schwimmfähiges Gefährt zu konstruierenund in zahlreichen Stunden mit vielen Helfern, dieses zusammenzubauen.
Die eigentlichen Rennen, das war ein Riesenspaß für alle. Einige kenterten sogar kurz vor dem Ziel.
Gesamtsieger war das "BoBo Banana" der Familie Pohlan,
Zweitplatzierte "Speedboot" mit den Fahrern Rene Wagner, Dirk Jahny u. Uwe Fuhrmeister
3. Platz "Frosch Quaki" mit Irina Preller und Gerd Engemann
Das Turnier "Ritter der Lanze und auch des Schwertes" wurde überraschenderweise ein mutiges Mädchen namens Isabell Fiedler, die ungekrönte Königin des Abends!
Schnellstes Boot war das "Reiselandboot" mit dem Fahrer Matthias Zscheuschler.
Die Vorstellung der Feuerwehrtechnik und deren hautnahes Erleben kamen ebenfalls nicht zu kurz.
Und am Abend gab die Badewannenparty zur abendlichen Ententeichkulisse den gelungenen Ausklang.
Wir danken allen Sponsoren und ebenfalls allen Mitwirkenden und Helfern, die dieses Spaßerlebnis ermöglichten.
Impressionen finden Sie in der Bildergalerie auf www.Lausitz-Events.com
i. A. FFW Cunnersdorf, Michael Penner
(MR)
... hier gehts zur Bildergalerie
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Endgültiges Ergebnis der Gemeinderatswahl 2009
Wahlbeteiligung 54,2%
CDU
3 Sitze
Hans-Herbert Winter
2. und 3. Sitz nicht zuteilbar
Die Linke
4 Sitze
Jürgen Krämer
Dr. Birgit Sorber
3. und 4. Sitz nicht zuteilbar
Wählervereinigung Kultur Petershain/Rohrbach/Schwosdorf
1 Sitz
Harald Kreische
Bündnis Arbeit/Familie/Vaterland
2 Sitze
Reinhard Gaide
Gerhard Schröter
Wählervereinigung Kinderfreundliches Schönteichen
3 Sitze
Frank Friede
Cordula Gneuß
Ralf Schneider
NPD
1 Sitz
Andreas Stender
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Der 5. Froschlauf ist schon wieder Geschichte
Fanfarenklänge, Feuerwerk, Glückwünsche von Roland Dantz und Maik Weise, den Bürgermeistern von Kamenz und Schönteichen: Vor der hell erleuchteten Siegerwand stehen eine halbe Stunde vor Mitternacht die schnellsten der 676 Läuferinnen und Läufer über die 9,6-Kilometer-Schleife. Aus allen Teilen Sachsens und weit darüber hinaus kamen sie an diesem Freitagabend nach Biehla. Durch ein Spalier brennender Fackeln und unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer aus nah und fern wurden sie eine reichliche Stunde zuvor förmlich ins Ziel getragen. Dazu spielen die Wiednitzer Spielleute flotte Marschmusik. - Romantik pur auch bei dieser fünften Auflage des Froschlaufes durch die Biehlaer Nacht.
Nicht unerwartet bleibt Paul Schmidt (Dresdner SC 1898) bei idealen Laufbedingungen erneut unter 30 Minuten und verweist Marco Winkler (Hoyerswerda/Starnberg) und Blütenlaufsieger Matthias Robel (Königswartha) auf die Plätze zwei und drei. Vom LC Ron-Hill Berlin kommt Sylvia Jacobs und stellt mit 36:24 Minuten gleich einen neuen Streckenrekord auf. Hinter den beiden Dresdnerinnen Birgit Kretzschmar und Christin Marx belegt Silvesterlaufsiegerin Maria Schkoda von der SG Crostwitz einen phantastischen vierten Platz im Gesamtklassement der Frauen. Damit wird die 27jährige zugleich Altersklassensiegerin bei den Frauen W20-29. Doch war sie nicht die einzige schnelle Crostwitzerin: Vereinskameradin Claudia Heiduschka siegt bei den 30- bis 34jährigen Frauen, und Florian Dornick erreicht als Geamtzehnter den Bronzeplatz in der Altersklasse M20-29.
Zu den Top-20 des Klassefeldes vom 5. Froschlauf in Biehla zählen außerdem Lutz Biastoch (SG Großröhrsdorf), Sebastian Guhr (OSSV Kamenz) und Nico Pietsch (Oaktreez Basketball Kamenz). Jens Eisold ist der schnellste Pulsnitzer, der 17jährige Jonas Melzer der schnellste Radeberger. Hans Höfgen erringt für die SG Oberlichtenau einen Altersklassensieg, ebenso wie Marita Rickers für die Sportfreunde Ottendorf-Okrilla. Weitere Podestplatzierungen verzeichnen Dietmar Bergmann, Rüdiger Melzer, Jörg Fernbach, Cornelia Hünersen (alle Radeberg), Kathrin Klatt (Ottendorf-Okrilla) und Simone Röntzsch (Oberlichtenau).
Als die feierliche Ehrung der Besten des Hauptlaufes über die Bühne geht, sind die meisten der 183 Jungen und Mädchen, welche bereits um 20:15 Uhr ihre zwei Kilometer lange Runde bewältigten, schon im Bett. Der Skiklub Dresden-Niedersedlitz war mit einem ungemein starken Team angereist und räumte fast alle Altersklassensiege ab. Umso höher sind die Leistungen von Marc Ueberfuhr (SV Grün-Weiß Elstra) und Martin Wähner (HSV 1923 Pulsnitz) einzuschätzen, die mit den Gesamtplätzen 3 und 5 in diese Phalanx eindrangen. Eric Ueberfuhr (Kamenz), Oliver Petzold (Elstra) und Katharina Musch (Pulsnitz) freuten sich über weitere Podestplatzierungen.
83 Walker und 32 Wanderer vervollständigten das imposante Feld: 974 Aktive - das hieß bei der kleinen Jubiläumsauflage des Froschlaufes erneut Teilnehmerrekord! Und das bei gerade einmal 400 Einwohnern, die der kleine Ort aufzuweisen hat! Alle Läufer und die zahlreichen Zuschauer an der Strecke waren sich einig: Der Froschlauf ist keineswegs zu unrecht unter die "TOP-10" der deutschen Laufevents gewählt worden. Gesamtleiter Jens Dzikowski war sichtlich gerührt - ein schöneres Geschenk konnte es zu seinem 55. Geburtstag gar nicht geben.
W. Bieger
www.froschlauf.de, www.triathlon-service.de
Die Altersklassensieger:
9,6-km-Lauf:
Schüler B: Anton Clauß (RBC 08) 39:02, Schüler A: Maximilian Stark (LV Limbach 2000) 39:49, MJ: Patrick Langer (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) 32:44, M20-29: Paul Schmidt (Dresdner SC 1898) 29:42 (Gesamtsieger), M30-34: Henrik Wagner (Dresden) 31:43, M35-39: Mathis Szymczak 33:18, M40-44: Torsten Hentschel (HSG Turbine Zittau) 33:15, M45-49: Matthias Robel (Königswarthaer SV) 31:42, M50-54: Dietmar Müller (LG Asics Pirna) 34:35, M55-59: Hans-Dieter Jancker (SV Elbland Coswig-Meißen) 34:41, M60-64: Manfred Dehmel (LG Buchsbaum Berlin) 37:41, M65-69: Peter Stolze (Bautzen) 38:39, M70-74: Hans Höfgen (SG Oberlichtenau) 43:47, M80+: Hermann Glöckner (VfL Dresden-Bühlau) 1:22:11
Schülerinnen B: Juliane Harbig (LV Limbach 2000) 49:09, Schülerinnen A: Julia Belger (Niedercunnersdorf) 39:09, WJ: Anne Ziemke (SV Robotron Dresden) 40:23, W20-29: Maria Schkoda (SG Crostwitz) 38:41, W30-34: Claudia Heiduschka (SG Crostwitz) 40:01, W35-39: Angela Haupt (LG Asics Pirna) 40:58, W40-44: Birgit Kretzschmar (TSV Dresden) 37:13, W45-49: Sylvia Jacobs (LC Ron-Hill Berlin) 36:24 (Gesamtsiegerin), W50-54: Marita Rickers (Sportfreunde Ottendorf-Okrilla) 42:43, W55-59: Marion Sarasa (BSG Landesbank Berlin) 43:35, W60-64: Gisela Walter (LG Wartturm Niesky) 52:01, W65-69: Bärbel Bober (LG Asics Pirna) 57:43
2-km-Lauf:
Schüler A: Oliver Mey (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) 8:30, Schüler B: Niklas Rombock (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) 8:01, Schüler C: Richard Leupold (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) 7:51 (Gesamtsieger), Schüler D: Moritz Lippisch (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) 9:02, Schüler E: Alex Mazalla (SV Grün-Weiß Hochkirch) 10:04, Schülerinnen A: Tina Piehl (HSG Turbine Zittau) 8:12 (Gesamtsiegerin), Schülerinnen B: Juliane Harbig (LV Limbach 2000) 8:26, Schülerinnen C: Jette Rombock (Skiclub Dresden-Niedersedlitz) 8:42, Schülerinnen D: Charlotte Linné (Skiklub Dresden-Niedersedlitz) 9:20, Schülerinnen E: Lea Harbig (LV Limbach 2000) 10:26
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1000 Mini-Spielfelder für Schulen und Vereine
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat Anfang April 2007 beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft zu investieren. Das umfangreichste Projekt dieses Vorhabens ist die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1000 Mini-Spielfeldern. Der DFB stellt für den Bau einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung, der durch Mittel aus dem UEFA-HatTrick-Programm noch aufgestockt wird.
"So wie früher muss der Fußball auch außerhalb des Vereins nah an die Menschen kommen. Fußballspielende Kinder und Jugendliche gehören wieder mehr in das Bild unserer Städte und Dörfer in Deutschland", sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.
Den Begriff "Mini-Spielfeld" definieren die UEFA und der Deutsche Fußball-Bund als ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht, sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen.
Gebaut werden sollen die Mini-Spielfelder in Zusammenarbeit aller DFB-Landesverbände mit Städten und Kommunen ab Frühjahr 2008. Zulieferer und Materialien werden nach strengen Vorgaben ausgewählt.
Die 1000 Plätze werden auf die 21 DFB-Landesverbände aufgeteilt. Die Aufteilung orientiert sich an der Anzahl der gemeldeten Mannschaften pro Landesverband. Die Entscheidung über die Vergabe der einzelnen Plätze innerhalb eines Landesverbandes treffen landesweit zuständige Steuerungsgruppen.
1000 Minispielfelder will der Deutsche Fußballbund also errichten. Die Bewerbungsphase für die Mini-Spielfelder ist erfolgreich zu Ende gegangen. Über 5.000 Interessensbekundungen haben den DFB seit dem Start der Bewerbungsphase am 01. August 2007 über die Bewerbungsplattform erreicht.
Nun steht es fest: An der Grundschule in Brauna wird eines dieser Minispielfelder stehen. Die Vorbereitungen laufen schon. Sie werden von der Gemeinde Schönteichen erbracht. Sobald der Unterbau fertig ist, liefert und errichtet der DFB das Spielfeld aus Kunstrasen und umlaufender Bande.
Ab Ende Mai wird es sowohl für den Schul- und Vereinssport als auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein.
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Froschlauf durch die Biehlaer Nacht zum Schönsten Lauf des Jahres 2007 gewählt
Alljährlich wählen die Leser der zumindest im Osten renommiertesten Laufzeitschrift "LaufZeit" die schönsten Läufe des Jahres. Gewählt wird in zwei Kategorien: Läufe über und unter 1.000 Teilnehmer. In der Kategorie Läufe unter 1.000 Teilnehmer wurde der "4. Froschlauf durch die Biehlaer Nacht" zum schönsten Lauf 2007 gewählt. Er befindet sich dabei in illustrer Gesellschaft mit anderen berühmten Laufveranstaltungen wie dem Lauf durch die Bucksche Schweiz oder in der größeren Kategorie mit dem Rennsteiglauf und dem Hamburger Marathon.
In Deutschland wurden im Jahr 2007 ca. 3650 Laufveranstaltungen gemeldet. An diesen nahmen ungefähr 1,8 Millionen Läuferinnen und Läufer teil. In Sachsen waren es allein 231 Veranstaltungen mit über 45.000 Teilnehmern.
Die Wahl zum schönsten Lauf 2007 kam für die Macher sehr unerwartet. Zwar wissen wir um die große und positive Resonanz unserer Veranstaltung. Dass diese aber ausreicht, um auch überregional zu den TOP-TEN zu gehören, hat uns doch überrascht.
Entstanden ist die Idee zum Froschlauf 2004, als ein neuer Höhepunkt für die alljährlich stattfindenden Sportspiele des SV Biehla / Cunnersdorf e. V. gesucht wurde. Es sollte aber ein Ereignis sein, bei dem der Sport und nicht der Kommerz im Vordergrund steht. Bei der Premiere kamen bereits über 200 Teilnehmer. Wir glaubten damals, dass das schon ein Riesenerfolg ist und das Ergebnis nur noch "gehalten" werden muss. Die Teilnehmerzahlen stiegen aber sprunghaft - 2007 waren wir bei über 800 Teilnehmern.
Damit gab es ungefähr doppelt so viele Teilnehmer, wie der Ortsteil Biehla Einwohner hat. Logistisch ist die Veranstaltung nur zu schaffen, weil der ganze Ort mit Herz hinter dem Froschlauf steht. Ohne die Unterstützung durch die ortsansässigen Vereine und die Feuerwehren der Gemeinde wäre der große Aufwand nicht zu stemmen. Immerhin sind alle Organisatoren ausschließlich ehrenamtlich tätig.
Was ist es aber, was den Froschlauf so einzigartig macht? Immerhin ist er nach erst vier Fortsetzungen schon zu einem Kult in der Laufszene geworden. Eine Teilnahme am Froschlauf ist ein absolutes Muss für das "Who Is Who" des Laufsports. Und das ist nicht nur so, weil der Froschlauf sowohl in der Serie zur Dresdner Bezirksrangliste auftaucht als auch im Lichtenauer Sachsencup und Oppacher Läufer-Cup gelistet ist.
Froschlauf ist Laufen in der Dämmerung in die Dunkelheit hinein. Die Startzeit um 21.23 Uhr mag ungewöhnlich sein, ist aber genau die Zeit des Sonnenunterganges. Das besondere Flair der Laufstrecke in einem Landschaftsschutzgebiet (quakende Frösche, tausende Glühwürmchen aber auch Mückenstiche) zieht viele Sportler an. Der Zieleinlauf wird auf einer Strecke von 450 m mit Fackeln beleuchtet. Die Siegerehrungen finden um Mitternacht unter einem Feuerwerk statt. Die Pokale sind ungewöhnlich. Jedes Jahr gibt es einen anders gestalteten Keramikfrosch. Ab 24.00 Uhr findet dann die Froschparty statt, wobei das Ende bisher jedes Jahr offen war. Übernachtet kann im Zelt werden. Am nächsten Morgen wird dann mit frischen Brötchen geweckt. Alles zusammen ist Froschlauf, nicht nur die 9,6 km durch das Biehla / Weißiger Teichgebiet.
In diesem Jahr findet der Froschlauf schon das fünfte Mal statt. Ein kleines Jubiläum, wie wir finden. Gleichzeitig finden die Feierlichkeiten zu einem anderen Jubiläum statt. Der Sportverein Biehla / Cunnersdorf, neben der Gemeinde Schönteichen der Hauptorganisator des Froschlaufs, wird 40 Jahre alt. Das wird erst recht ein Grund zum feiern sein.
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DSL ab 2008 auch in Cunnersdorf
Lange war Cunnersdorf von der High-Speed-Datenautobahn abgeschnitten. Internet funktionierte nur über die Feldwege des ISDN-Abnschlusses. In Zeiten, da selbst Filme in Echtzeit über das netz übertragen werden, ein schier unhaltbarer Zustand.
Dabei ist das Telefonnetz in Cunnersdorf eines der modernsten der Gegend. Nach der Wende wurden hier Lichtleiterkabel verlegt. Für die Versorgung des Ortes mit DSL stellte sich dies nun als Nachteil heraus. Es ist schon verrückt, ein modernes Telefonnetz zu besitzen, welches nicht in der Lage ist, einen DSL-Zugang zu gewährleisten. Ältere Netze sind dazu in der Lage.
Dieser Zustand soll nun ab Mai 2008 vorbei sein. Herr Rosenmüller von der Firma Heitech GmbH aus Kamenz teilte mit, dass ihm eine schriftliche Bestätigung vom Telekom-Chef Obermann persönlich vorliegt. Dann sollen die notwendigen Baumaßnahmen erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann also auch Cunnersdorf an die "Autobahn" angeschlossen.
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Freistaat fördert künftig auch dezentrale Kläranlagen im ländlichen Raum
Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Herr Tillich, informiert in einer Presseerklärung über geplante künftige Förderungen von dezentralen Kläranlagen:
"In Sachsen werden künftig auch dezentrale Kleinkläranlagen gefördert", erklärte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich heute (Mittwoch, 11. Oktober) vor dem Sächsischen Landtag. Nachdem die Einwohner städtischer Gebiete größtenteils an die öffentliche Abwasserinfrastruktur angeschlossen sind, müsse jetzt die Abwasserentsorgung für rund 600.000 Bürger des ländlichen Raumes weiter verbessert werden. Bis zum Jahr 2015 soll - so die Vorgabe aus Brüssel - auch in weniger dicht besiedelten Gebieten die Abwasserentsorgung dem "Stand der Technik" angepasst werden. Die Errichtung von Kanalisationen ist dabei - im Gegensatz zur Abwasserversorgung in Verdichtungsgbieten - nicht mehr zwingend vorgeschrieben. "Das eröffnet uns die Möglichkeit, künftig stärker auf dezentrale Anlagen zu setzen und neben öffentlichen Anlagen auch die Sanierung bestehender nichtöffentlicher Kleinkläranlagen zu fördern", sagte Tillich.
Wie der Minister betonte, seien Kleinkläranlagen mit biologischer Reinigungsstufe für den ländlichen Raum, auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, eine echte Alternative. Auf den drastischen Bevölkerungsrückgang könne damit flexibel reagiert werden. "Abwasserentsorgung muss auch auf dem Lande umweltgerecht erfolgen und vor allem bezahlbar sein", so der Minister weiter. Denn nicht überall sei der Anschluss an zentrale Anlagen auch die wirtschaftlichste Lösung für den Bürger. Das bedeute auch, so Tillich, "dass der eine oder andere Abwasserzweckverband seine Entsorgungskonzeption im Hinblick auf die demografische Entwicklung überprüfen und wenn notwendig, aktualisieren muss."
Die neue Förderrichtlinie zur Abwasserentsorgung wird - nach Zustimmung des sächsischen Kabinetts - ab 2007 gelten. Die vernünftigste abwassertechnische Lösung soll förderneutral zum Zuge kommen. Das sei keine Kehrtwende der Förderpolitik, sondern logische Konsequenz auf Grund des bisher erreichten Standes der Abwasserentsorgung in Sachsen, betonte Tillich. Die Förderung erfolge auch künftig über den öffentlichen Aufgabenträger. Jährlich stehen dafür etwa 37 Millionen Euro für Festbetragszuschüsse und zinsverbilligte Darlehen zur Verfügung.
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